Gasthaus Außenansicht Gastgarten Eingang Gastgarten draußen Gastgarten innen Gastgarten Schank gemütlicher Rasttisch Gaststube Eingang gemütlicher Gaststubentisch großer Saal großer Saal
Öffnungszeiten:
täglich 8.00 bis 24.00 Uhr
Mittwoch ab 14.00 Uhr geschlossen
MONTAG RUHETAG!
Warme Küche:
von 10.00 bis 22.00 Uhr und
am Sonntag bis 20.00 Uhr

Hausfassade

Bild1_gros 1. Bild: Es zeigt das alte Wappen der Gastwirte, einen silbernen Weinkrug im blauen Felde und darunter die Namen der Besitzer des alten Gasthofes.
Fenster1Über dem 1. Fenster ist symbolisch das Bier durch Biergläser, Gerstenähren und Hopfenranken dargestellt.
2. Bild: Es berichtet vom großem Brande in Schrems am 2.April 1871, der in der Scheune dieses Hauses durch die Unvorsichtigkeit von 2 Soldaten ausgebrochen ist, die Heubündel vomHeustock auf eine auf der Tenne stehende brennende Kerzenlaterne warfen. Kurz darauf stand die Scheune in Flammen. Ein heftiger Sturm, der gerade tobte, fachte das Feuer noch weiter an und trug die Flammen auf die noch mit Schindeln gedeckten Häuser des Marktplatzes, von denen 42, sowie die Kirche und Schule abbrannten. Bild2_gros
Fenster2Über dem 2. Fenster ist der Wein durch Wein und Sektgläser dargestellt, sowie durch Weinranken und Weintrauben.
Bild3_gros 3. Bild: Es symbolisiert das Waldviertel und im besonderen Schrems. Die das Bild beherrschenden Nadelbäume, die auf einer Bauchsäge stehen und zu deren Fuße ein Herrenpilz und ein Eierschwamm sowie eine Heidelbeerstaude zu sehen sind. Eine Vier im Leib der Bauchsäge soll das Waldviertel andeuten. Im Bilde links oben ist eine Gattersäge, die Bretter schneidet zu sehen, der Hobel darunter soll die Bau- und Möbeltischlerei im Orte symbolisieren. Der darunter gezeichnete Bilderrahmen, in dessenBildraum der Holzpantoffel erzählt von der über hundertjährigen Holzschuherzeugung. Rechts oben im Bilde wird die Landwirtschaft durch einen Pflug und durch ein Korn und Gerstenähre dargestellt. Eine Haferrispe und 2 Kartoffeln ergänzen die bäuerlichen Erzeugnisse . Darunter ist durch die Angel die Fischzucht und die Sportfischerei dargestellt und die bei uns vorkommenden Fische wie Karpfen, Hecht und Aal. Das gezeichnete Gewehr daneben erzählt von der Jagd und den häufigsten Wildtieren wie Reh, Hase und Fasan.
Fenster3Über dem 3. Fenster ist das Kartenspiel durch 4 Asse dargestellt und die Blumenranken tragen in den Blüten die Farben wie Herz, Pick, Karo und Treff.
4. Bild: Zu diesem Bild gehört die Umrahmung der Granitplatte, die im Jahre 1929 für den Dichter Sepp Allram vulgo "Waldviertler Sepp" an seinem Geburtshause vom Männergesangsverein Schrems angebracht worden war. Die Umrahmung zeigt oben eine Fibel, die auf den Lehrberuf von Sepp Allram hindeutet und die gekreutzten Zeichnungen eines Wanderstabes und einer Feder weisen auf seine Wanderungen und auf seine Dichtkunst hin. Bild4_gros
Fenster4Über dem 4. Fenster ist das Würfelspiel wie es in den Gasthäusern gespielt wird dargestellt, der Becher mit den Würfeln, dessen Form auch in den Ranken verwendet wird.
Bild5_gros 5. Bild: Die 4 bedeutenden Industrien zeigt das 5. Bild. Die Steinindustrie ist durch Steinmetzwerkzeuge dargestellt. Der gebogene Hammerstiel mit dem "Pröller" und den verschiedenen Keilen gehören zu den Handwerkszeugen der Steinbrucharbeiter bzw. des Steinhauers. Die anderen Werkzeuge wie Schlögel und Meisel sind die des Steinmetzen. Teile einer Karborundscheibe symbolisieren die neuzeitlichen Steinbearbeitungsmethoden. Die Webwarenindustrie ist durch das alte Weberwappen, 3 Weberschiffchen in einemrunden Felde dargestellt, die Strickwarenindustrie durch ein Maschengitter und den Werkzeugen, wie Deka und Zungennadel. Die Poseidongabel im unteren Felde mit den beiden Blitzen deutet auf das große Elektrowerk in Schrems hin.
Fenster5Über dem 5. Fenster deutet Teller und Eßbesteck auf die Verpflegungsmöglichkeiten im Gasthause hin und in den Feldern rechts und links davon sind verschiedene Lebensmittel zu sehen.
6. Bild: 1864 wurde das Internationale Rote Kreuz in der Schweiz gegründet, 1949 die Ortsstelle Schrems. Die Schremser Blasmusikkapelle wurde 1835 gegründet und ist durch ein Blasinstrument dargestellt. Zu den jüngsten Gründungen auf sportlichem Gebiet gehört die Stemmervereinigung, die an Stelle aller in Schrems betriebenen Sportarten abgebildet ist. Bild6_gros
Fenster6Über dem 6. Fenster sind durch die verschiedenen Gläser die verschiedenen im Gasthof ausgeschenkten Schnapsarten dargestellt und in den Feldern daneben das Obst und die Kräuter, aus denen sie gemacht werden.
Bild7_gros 7. Bild: Dieses Bild zeigt das Wappen des ersten bekannten Herrschaftsbesitzers von Schrems, des Grafen Berchtold 1. Von Rabenswalde aus dem Geschlecht der Burggrafen von Maidburg und der Herren von Querfurt, der seinen Sitz in Retz hatte (1278-1312) daher die Weinranke. Darunter das Wappen der Grafen von Hardegg, eine silberne Adlerschwinge im roten Felde, in deren die Herrschaft Schrems am längsten im Besitze war. Der Sohn von Berchtold 1. hatte mit der Übernahme der Hardegg'schen Güter auch das Adelsprädikat Graf von Hardegg angenommen. Die Hardegger saßen im Waldviertel und daher sind die 3 Nadelbaumzapfen dargestellt. Die Entwürfe für die Fassadenbemalung stammen von OSR Otto Mölzer, ausgeführt wurde sie von Malermeister Heinz Kreuter im Sommer 1977, beide Schrems.
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